Kräuterspirale

Eine Kräuterspirale bauen

Legen Sie sich doch eine Kräuterspirale im Garten an. Sie bietet Kräutern mit unterschiedlichen Platzwünschen die entsprechenden Bereiche. Es handelt sich um eine ansteigende Trockenmauer, die man in Spiralform aus Natursteinen baut. Der Durchmesser sollte zwischen 1,5 bis 2 m betragen und die Höhe sollte nicht über 80 cm sein. Den Innenraum der Kräuterspirale füllt man mit Schotter oder auch mit Bauschutt aus. Darauf gibt man dann das Substrat. Oben am Gipfel wird eine Mischung aus Sand und Kies mit sehr wenig Erde aufgebracht. Nach unten hin wird anstelle von Kies und Sand immer mehr Erde verteilt und ganz unten an der Spirale kommt dann Gartenerde mit Kompost vermischt zum Einsatz.

Oben auf der Kuppe der Spirale kommen wärmeliebende Kräuter wie Thymian, Oregano oder Salbei, dann folgen nach unten hin z.B. Schnittlauch, Melisse und Pimpernelle und zum Ende der Spirale dann Kerbel, Kümmel, Liebstöckel und Petersilie. Die Mauerritzen können noch mit Bohnenkraut gefüllt werden.

Bei der Petersilie sollte man nie das Herzblatt abschneiden und bei Schnittlauch nur zwei Drittel der Länge schneiden. Übrigens braucht Schnittlauch mehr Nährstoffe als andere Kräuter. Er braucht eine Extraportion Dünger.

Borretsch ist nicht für die Kräuterspirale geeignet. Er wird zu groß. Am besten gleich in einen Kübel setzen, dann kann er sich nicht ungehemmt ausbreiten. Bei Pfefferminze sollte man auch so vorgehen und ihn direkt in einen Kübel an einem halbschattigen Platz pflanzen.

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Gartenbau- und Verschönerungsverein Flamersheim e.V.