Arbeiten im Garten

Die letzten Blätter vom Rasen entfernen. Das Laub um Rosen und neugepflanzte Sträucher anhäufen.
Sträucher brauchen keinen regelmäßigen Rückschnitt. Es reicht, wenn man geknickte und kranke sowie tote Zweige entfernt.

Wenn die Blühfreudigkeit nach einigen Jahren nachlässt und die Sträucher kahl werden, sollte man die alten (die dunklen) Zweige am Haupttrieb oder direkt über dem Boden abschneiden. Jedoch ist darauf zu achten, dass der Strauch seine natürliche Wuchsform behält.
Bei der Forsythie und der Kornelkirsche nicht jetzt, sondern immer erst nach der Blüte im späten Frühjahr zurückschneiden.
Es ist ein schöner Brauch, am Namensfest der heiligen Barbara Zweige von frühblühenden Sträuchern ( z.B. Zierkirsche, Forsythie, Mandelbäumchen, Quitte oder Apfel)zu schneiden, die dann mit etwas Glück zu Weihnachten blühen. Am Stielende die Rinde entfernen und mehrmals einschneiden. Die Zweige für mehrere Stunden in eine Wanne mit lauwarmem Wasser legen. Erst dann in eine Vase und nicht zu dicht neben die Heizung stellen.
Zwiebeln für Frühjahrsblüher können am Monatsanfang noch auf geschützten, sonnigen Südbeeten gesteckt werden. Lagern Knollen und Zwiebeln im Haus, sollten sie regelmäßig auf Schimmel, Fäulnis und Pilze kontrolliert werden, dann sollten sie sofort weg in die Mülltonne entsorgt werden.
Fichtenzweige bereit halten um bei angekündigtem Frost für zusätzlichen Schutz bei Rosen und Stauden und Sträuchern zu sorgen.
Falls noch nicht geschehen jetzt die Wassertonnen entleeren und die außenliegenden Wasserhähne abdrehen.
An den Bäumen noch verbliebene Fruchtmumien entsorgen. Eventuell noch Leimringe an den Obstbäumen anbringen.

Unter losen Steinen und Planken nach Schneckeneiern suchen und diese vernichten.

An frostfreien Tagen das Gießen von Sträuchern, Stauden und Hecken nicht vergessen.
Die abgeräumten Beete umgraben und mit Kompost oder Mist düngen.
Wenn Frost angesagt ist evtl. noch die letzten Möhren, Schwarzwurzeln, Sellerie und Porree ernten. Rosenkohl und Grünkohl jedoch brauchen Frost um so richtig gut zu schmecken. Feldsalat kann etwas Frost vertragen. Wen im Winter so richtig die
Sonne aufs Beet scheint, den Feldsalat mit Schilfmatten schützen, damit er nicht vertrocknet.
Wenn man beim Ernten des Grünkohls von unten nach oben erntet und den abgeernteten Strunk stehen lässt, kann er im Frühjahr wieder austreiben und "Frühgemüse" liefern.

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Der Monat Dezember

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Gartenbau- und Verschönerungsverein Flamersheim e.V.