Der Garten im Oktober

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Der Nutzgarten:

Es können immer noch Leimringe an Obstbäumen angebracht werden um weibliche Spannraupen davon abzuhalten an den Stämmen hochzukriechen und die treibenden Knospen und auch die Früchte zu schädigen.

Jetzt ist es Zeit Gründünger zur Bodenverbesserung auf leere Beete zu säen.

Sollten Sie einen nützlichen Laubsauger ihr Eigen nennen, nutzen sie das Gerät zu  christlichen Zeiten wegen der Lautstärke! Die Nachbarn werden es dankend registrieren.

Bei Gartenteichen ist es von Vorteil jetzt wegen der fallenden Blätter ein Netz über dem Teich zu spannen. Es erspart  das mühsame Herausfischen der Blätter. Empfindliche Stauden am Teichrand mit Laub oder Reisig schützen.

Auch ist es angebracht jetzt den Rasenmäher und andere Gartengeräte, die in diesem Jahr nicht mehr gebraucht werden zu reinigen. Mit einem Spachtel kann der angetrocknete Rasenschnitt unter der Grasfangglocke entfernt werden und  Benzin wird aus dem Rasenmäher abgelassen. Evtl. stumpfes Messer in einer Servicewerkstatt nachschleifen lassen. Harken, Spaten und andere Geräte mit Wasser Erde entfernen und leicht mit Vaseline einreiben, damit kein Rost ansetzen kann.

Es gibt immer noch etwas, was man jetzt pflanzen kann!  Feldsalat, Winterportulak und Spinat.

Jetzt geerntet werden sollte Blumenkohl, Kohlrabi, Rote Bete und Rettich. Halbreife Tomaten und Paprika kann man auf einer sonnigen Fensterbank oder auf dem Küchenschrank nachreifen lassen.

Abgestorbene Kräuter aus der Erde holen und auf den Kompost mit ihnen! Abgeerntete Beete nur mit einer Grabegabel lockern und mit Mulch für den Winter vorbereiten. Rosmarin und Basilikum in Töpfe oder Kübel setzen und zum Überwintern reinholen, da sie frostempfindlich sind.

 

Der Ziergarten:

Auf dem Balkon muss damit begonnen werden, frostempfindliche, mehrjährige Pflanzen wie Geranien, Fuchsien und Margeriten in Töpfe zu setzen und ins Haus zu holen. Dabei sollten sie kräftig zurückgeschnitten werden. Am besten ist der Raum zum Überwintern hell, luftig und kühl.

Sonstige Sommerblumen werden am Ende ihrer Lebenszeit auf den Kompost getan.

Danach können die Balkonkästen, gründlich geschrubbt und mit neuer Erde versehen, mit winterharten Pflanzen bepflanzt werden. Evtl. auch schon Abdeckmaterial bereit halten. Es sieht auch sehr schön aus, die Kästen mit Tannenzweigen und bunten Herbstfrüchten zu schmücken.

Es können immer noch Zwiebeln von Frühlingsblühern in Beete und Balkonkästen zu stecken.

Sollte man es im September vergessen haben, jetzt noch frostempfindliche Knollen von Dahlien, Freesien, Canna und Begonien aus der Erde holen und gesäubert an einem kühlen, frostfreien Platz im Schuppen oder in der Waschküche überwintern.

Bei Blumenstauden im Garten einige Samenstände an den Pflanzen lassen, so haben unsere einheimischen Vögel ein wenig Abwechslung zur gekauften Körnerkost im Winter.

Stark verfilzter Rasen kann im Herbst nochmals vertikutiert werden. Ende des Monats kann der Rasen das letzte Mal im Jahr gemäht werden und zwar ziemlich kurz, damit durch langes nasses Graß keine faulen und kahlen Stellen entstehen. Laub vom Rasen harken, Fallobst aufsammeln, da alle Reste von Laub und Moos die Entstehung von Fäulnis und Rasenkrankheiten fördert.

Anfang Oktober sollte der Rasen zum 3. Mal gedüngt werden. Allerdings reicht eine kleinere  Portion als im Sommer.

 

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Gartenbau- und Verschönerungsverein Flamersheim e.V.